DATUM BEOBACHTUNG ANMERKUNG / INFO
14.10.2010 Erster Frosttag mit einem Tiefstwert von -0,7°C

Ein Frosttag ist die meteorologisch-klimatologische Bezeichnung für einen Tag, an dem das Minimum der Lufttemperatur unter 0 °C liegt. Gemessen wird in einer Standard-Wetterhütte in 2 m Höhe. Weil die Lufttemperatur in zwei Metern Höhe über dem Boden gemessen wird, zählt ein Tag mit Bodenfrost nicht automatisch als Frosttag, umgekehrt herrscht auch nicht an jeden Frosttag Bodenfrost, wenn die Sonne stark genug ist, die Oberfläche anzutauen, oder Eisbedeckung zu sublimieren.

27.10.2010 Messung von Niederschlag 0,2mm in Form von Tau
  • Zu dieser Beobachtung ist anzumerken, das in Zukunft bei statistischen Auswertungen die Anzahl der Niederschlagstage angeführt wird. Diese beinhalten daher auch Niederschläge aus Tau / Nebel.
Tauerscheinungen
Unter Tauerscheinungen sind jene abgesetzten Niederschläge zu verstehen, die durch Kondensation von Wasserdampf am Erdboden oder an erdbodennahen Gegenständen entstehen, sofern der Erdboden oder der Gegenstand eine Temperatur aufweist, die unterhalb der Taupunkttemperatur der unmittelbaren Umgebungsluft liegt.

Man unterscheidet zwei Arten von Tau: Strahlungstau und Advektionstau.

Von Strahlungstau spricht man, wenn sich Wasserdampf als Tau an der Erdoberfläche, an Gegenständen oder Pflanzen absetzt, nachdem deren Temperatur infolge der nächtlichen Ausstrahlung unter den Taupunkt der umgebenden Luft abgesunken ist.

Die Taubildung beginnt für den Beobachter unmerklich, der Gegenstand wird zunächst klamm. Erst bei längerer Kondensation bilden sich winzige Tautröpfchen, die durch Koaleszenz (Zusammenfließen) zu größeren anwachsen. Wegen nicht ausreichender Adhäsionskräfte können diese Tropfen an geneigten Flächen herunterfließen und den Boden benetzen.

Dieser Tauniederschlag kann in Trockengebieten der Erde die einzige Niederschlagsform sein, die unter Umständen sogar eine bescheidene Flora am Leben erhält.

Zu Advektionstau kommt es, wenn nach einer Periode kühleren Wetters feuchtwarme Luft herangeführt wird, deren Taupunkt oberhalb der Temperatur der umströmten Gegenstände liegt. Während beim Strahlungstau vorwiegend horizontale Flächen bevorzugt werden, sind es bei Advektionstau mehr die vertikalen. Die Intensität von Advektionstau kann beachtlich sein, weil die Übersättigung wesentlich stärker ausfällt als bei Strahlungstau. Besonders stark beschlagen solche Gegenstände, die eine große Wärmekapazität besitzen und sich deshalb nur langsam erwärmen.

Weißer Tau entsteht, wenn sich Strahlungstau gebildet hat und die Temperatur unter den Gefrierpunkt absinkt, so dass die Tautropfen kristallisieren. Durch das Gefrieren entsteht am Gegenstand ein Belag von weißlichem Aussehen. Die halbkugelförmig erstarrten Tautröpfchen besitzen eine große Haftung zur Unterlage. Nach dem Kristallisationsprozess ist eine weitere Kondensation ausgeschlossen, weil der Reifpunkt höher als der Taupunkt liegt.

24.11.2010

Am späten Nachmittag erreichen erste unergiebige Schneeschauer Gföhl.

01.12.2010

31.12.2010

Der Dezember 2010 verlief mit einem Monatsdurchschnitt von T -4,38°C sehr kalt. Die Niederschläge - ausgelöst durch 3 Mittelmeertiefs in einer Woche - zu Beginn des Monats brachten es auf eine Schneehöhe von 23cm. Diese Schneedecke konnte sich das ganze Monat über halten, ging jedoch bis zum 31.12 durch das Ausbleiben weiterer Niederschläge auf ca. 8cm zurück.

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